Das Jugendbüro schaltete seine neue Homepage frei

ROTH - Wenn das Rother Ferienprogramm ab Montag, 19. Juli, im quietschgelben Heftformat mit seinen Reizen kokettiert, dann ist das nur die halbe Miete. Denn die bunte Aktivitätspalette gibt’s künftig auch als Download. Aber das ist längst nicht alles. Denn ab Montag zeigt das Jugendhaus/-büro, generell, was in ihm steckt. Ein neuer Internetauftritt macht’s möglich!

Lange hat das Team über der Präsentation gebrütet – doch jetzt ist sie da: Eine farbig, frisch und freundlich gestaltete Startseite lädt den User erstmals zum Bummel durch Programm und Konzept des städtischen Jugendhauses/-büros ein.

Unter dem obligatorischen Grußwort finden sich sowohl die Öffnungszeiten als auch die Gesichter des Teams und des Jugendhausrates.

Ein virtueller Rundgang soll die Liste der anstehenden Events schließlich zum Greifen nah erscheinen lassen.

Eine Galerie und Termine für Konzerte und Parties runden den Auftritt ab. Um aber sicher zu sein, ob das Jugendhaus/-büro auch wirklich hält, was es mit seiner neuen Internet-Präsenz verspricht, hilft nur eins: Selbst hingehen! pb

Ab 19. Juli ist das städtische Jugendhaus/-büro Roth abrufbar unter www.jugendhaus-roth.de

Tankstellen beteiligen sich an Aktion des AK Jugendschutz
ROTH (pb) - Schon gesehen? Seit kurzem prangen sie in einigen Tankstellen der Kreisstadt: „Wir sind dabei!“, steht auf den Plakaten, die  vor allem eines sind: Das explizite „Ja!“ zu den Aktionen des städtischen Arbeitskreises Jugendschutz. Und der Garant dafür: In dieser Tankstelle bekommen Jugendliche unter 18 Jahren keinen Alkohol ausgehändigt.
Auch Marianne Frieser und Tochter Cornelia Himmler haben sich dazu entschlossen, das „Logo“ des Arbeitskreises ins Fenster ihrer Aral-Tankstelle an der Allersberger Straße zu hängen. „Weil wir das Programm gut finden“ - obschon die Mineralölfirmen ohnehin ein wachsames Auge auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes hätten, wie Cornelia Himmler anlässlich eines Treffens mit den örtlichen AK-Koordinatorinnen Sonja Möller und Claudia Lux an mehreren Beispielen herausstellte.
Die lokale Plakat-Kampagne wolle aber nicht nur die gesetzliche Grundlage betonen, sondern auch und besonders die Tatsache: „Wir schauen hin – zum Wohl unserer Jugendlichen“. Das hoben die Stadträtinnen Lux und Möller speziell hervor, verbunden mit einem dicken Lob an all jene Tankstellen, die sich an der Aktion beteiligen: „Sie nehmen damit eine Vorbildfunktion ein. Und gerade diese Außenwirkung ist wichtig, damit sich etwas bewegt“.

jugendschutz

So wie das Familienunternehmen Frieser (im Bild, Mi.) gehören auch die Agip-Tankstellenpächter Reichelt in der Allersberger Straße und die Shell-Tankstellenpächter Fürst in der Münchener Straße zu den Unterstützern der Aktion des Arbeitskreises Jugendschutz, der von Sonja Möller (li.) und Claudia Lux (re.) geleitet wird.                                           

 

Wenn 30 Hauptschüler engagiert Stadtratspolitik machen, dann hat es wieder einmal funktioniert: Zum nunmehr vierten Mal lud der „Arbeitskreis Sozialraumanalyse“ junge Leute in den Markgrafensaal, um dort zu agieren wie „Politprofis“.  „Planspiel Kommunalpolitik“ nennt sich das Projekt, in dem Jugendliche die Strukturen kommunaler Entscheidungsprozesse praxisnah nachvollziehen dürfen.

ROTH (pb) – Der Bürgermeister ist ein Mann mit Gottvertrauen. Kosten sind keine Posten, die der Aufregung lohnen. Wie viel Geld die Stadt Roth zahlen müsste, wenn man den Pausenhof der Hauptschule künftig zum nachmittäglichen Freizeitvergnügen der Jugend öffnete? „Das wird sich schon irgendwann rausstellen“, sagt der Rathauschef zuversichtlich.

ROTH (pb) – Humor ist, wenn man trotzdem lacht: Was das absolute Highlight  im Rother Ferienprogramm 2009 gewesen sei? „Dass das Team  überlebt hat“, sagt Karin Reich, Chefin des städtischen Jugendhauses und -büros, trocken. Immerhin wären heuer 150 Veranstaltungen  von einer personell reduzierten Mannschaft zu schultern gewesen. Aber: Die 85-prozentige Auslastung des Angebots trage den Mühen der Macher Rechnung.

„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, lautet die Devise im Jugendbüro. Und so sind die Mitarbeiter schon wieder dabei, Kurse fürs nächste Jahr ins Visier zu nehmen – steht dann ja auch die Jubiläumsausgabe zum 950. Geburtstag der Stadt Roth ins Haus.
Doch Zeit für den berühmten „Blick zurück“ müsse allemal sein, finden Karin Reich und Ina Jähn. Also führt ihr Erinnerungsstreifzug vorbei an jeder Menge  Kreativkurse, Schnupperangeboten der Vereine, Ausflugsfahrten, Veranstaltungen zur Heimat- und Sachkunde, Besichtigungstouren zu ortsansässigen Betrieben, Familienangeboten, geschlechtsspezifischen und erlebnispädagogischen Kursen,  Discos, Kino, einem Projekt und einem Sportfest. Das alles war drin im großen Freizeitpaket 2009.
Dabei hätte sich vor allem das Museumsfest als „Knaller“ erwiesen. Ein ausverkauftes Haus und ein Konzept, das „super angenommen worden“ sei, wären den Helfern gerne im Gedächtnis geblieben.